Buch „Spreewaldbahnen“ erschienen

Buchprämiere war am 16. Oktober 2021 im alten Straupitzer Bahnhof, weitere Vorstellungen sind am 7.11.21 15 Uhr im Bahnhof Jamlitz und am 11.12.21 um 15 Uhr bei Foto-Steffen in Burg

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Spreewaldbahnen

Geschichten aus einer Zeit, in der der Spreewald Anschluss an die Welt bekam

Autor: Peter Becker

REGIA-CO-WORK 2021, 222 S., Format 14,5cm x 20cm mit Klebebindung

ISBN 978-3-86929-494-0

Kaufpreis: 15 EUR, erhältlich in regionalen Buchhandlungen, bei mir oder online bei Amazon

Mehr Informationen unter https://www.spreewald-foto.de/Spreewaldbuecher/

Kurzcharakteristik:

Spreewaldbahnen – wie der Spreewald Anschluss an die Welt bekam

Die Pferdebahn ging vor 175 Jahren in Goyatz an den Start und verband Cottbus über den Schwielochsee mit den nördlichen Handelsmetropolen. Ihr Nachfolger, die dampfbetriebene Spreewaldbahn, fuhr von 1898 bis 1970, erst sie verband auch die anderen Spreewaldorte und sorgte für die wirtschaftliche Belebung der östlichen Spreewaldregion. Sie ist im Leben vieler Menschen, besonders der Älteren, noch in fester Erinnerung. Viele Erlebnisse verbinden sich damit, egal ob es nur die täglichen Fahrten zur Arbeit oder zur Schule waren, egal ob es die sonntäglichen Verwandtenbesuche waren oder ob es nur um den Versand von Waren ging – für viele Generationen war die „Spreewaldguste“, wie sie liebevoll genannt wurde, der Begleiter im und durchs Leben. Kinder wurden in der Bahn geboren, die erste Zigarette geraucht, Vieh zum Züchter hin und zurück gefahren oder die Hochzeitsreise angetreten – tausende Anlässe und Erlebnisse sind mit der Spreewaldbahn verbunden. Spreewälderinnen reisten in Tracht nach Cottbus oder Lübben zum Einkauf und belebten das Straßenbild, zumindest in den Anfangsjahren wurde noch wendisch in der Bahn gesprochen. Die Signalpfiffe der fast immer pünktlichen „Spreewaldguste“ strukturierten den Alltag der Landbevölkerung.

Die Geschichten rund um die Bahn, die Berichte von Zeitzeugen und zahlreiche historische Aufnahmen erschienen am 10.09.2021 im Cottbuser REGIA-CO-Work-Verlag. Das 220 Seiten umfassende Buch erinnert an die Pferdebahn ebenso, wie an die nachfolgenden 70 Jahre Dampfbetrieb. Über diese Schmalspurbahn, weniger über die Pferdebahn, ist zahlreich publiziert worden, deshalb spielen die technischen Details in diesem Werk eher nur eine erklärende Rolle.  Dem Autor war es wichtig zu zeigen, welche Bedeutung beide Bahnen für die wirtschaftliche Entwicklung der Region einnahmen und welche Spuren sie in der Erinnerung, im Herzen der Spreewälder, hinterlassen haben. Einige Irrtümer, wie die „Pferdelok“, werden ausgeräumt, viele vergessene Geschichten und Erlebnisse werden ans Tageslicht geholt, manches bisher unveröffentlichte Foto fand sich in den Alben und Schuhkartons der Spreewälder und findet sich nun im Buch wieder.

Über den Autor:

Peter Becker ist Jahrgang 1948, gelernter Eisenbahner und studierter Lehrer. Jahrzehnte war Schulleiter in Vetschau, nach der Pensionierung widmete er sich dem Schreiben und Fotografieren. Er ist verheiratet und lebt im Spreewalddorf Raddusch. Das „Spreewaldbahnenbuch“ ist sein 11. Buch, erschienen im Cottbuser REGIA-CO-WORK-Verlag.

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Über Peter Becker 224 Artikel
Jahrgang 1948, Diplomlehrer, Freier Journalist und Fotograf

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