Makita Entwicklungsingenieure bei Radduscher Baufirma







Karsten Pöschla betreibt in Raddusch eine Fertigteilhaus-Firma. In ganz Brandenburg und Berlin stellt er Häuser in Ständerbauweise auf. Sein Ziel ist es, innerhalb von 100 Tagen ein bezugsfertiges Gebäude an den Bauherrn zu übergeben. „Das ist technisch durchaus möglich, wir sind dazu in der Lage. Bisher waren es eher Dinge, die nicht in unserem Verantwortungsbereich lagen, wenn es mal zu Baupausen kam“, sagt der Hausbauer, der im Radduscher Gewerbegebiet Material und Maschinenpark vorhält. In den letzten Jahren hat sich für ihn auch herausgestellt, dass seine Werkzeuge, besonders die akkubetriebenen Maschinen, nicht immer das hielten, was die jeweiligen Hersteller versprachen. Karsten Pöschla bevorzugt daher seit einiger Zeit Maschinen eines einzigen Herstellers. Karsten Pöschla: „Mich hat die Qualität überzeugt, besonders die Kompatibilität der 18-V-Akkus ist für mich wichtig, denn auf der Baustelle muss ich im Notfall mal schnell einen Akku tauschen können. Für jedes Gerät einen anderen Akku verwenden zu müssen, ist für mich nicht mehr akzeptabel!“
Der Radduscher Unternehmer hat mit seinem Maschinenpark „aus einer Hand“ die in Europa ansässigen Firmenvertreter auf sich aufmerksam gemacht. „Wir möchten uns den Einsatz unserer Technik mal vor Ort ansehen, um noch Schwachstellen zu erkennen und in der Folge auszumerzen“, sagt Hanai Takamasa, Product Development Manager in der Brüsseler Niederlassung. Begleitet wurde er von einem Kollegen, einem Makita Anwendungstechniker sowie zwei Kollegen aus dem Produktmarketing.
Karsten Pöschla ist an sich zufrieden mit der leistungsfähigen Technik, kennt aber inzwischen auch die noch vorhandenen Schwachstellen und nennt seine Wünsche, wie stabilere Auflagen für besonders lange Balken oder eine verbesserte Seitenführung für die Handkreissäge. Anwendungstechniker Christian-Matthias Kühling hatte zu Demonstrationszwecken eine neue Handkreissäge mit 40 Volt-Akku und einer Schnitttiefe von 160 mm dabei. Für den Bauunternehmer genau die richtige Maschine zum Trennen von Sandwichpanelen! „Ich kann damit die verschiedensten Werkstoffe in einem Schritt schnell und sauber bearbeiten – und das bringt mir zeitliche Vorteile, die ich für mein 100-Tage-Ziel dringend brauche“, sagt Karsten Pöschla.
Die Zusammenkunft war für beide Seiten gut: Die Japaner fotografierten jedes Detail, maßen nach und fertigten Skizzen an. Karsten Pöschla war froh, seine Wünsche mitgeben zu können, die in den Maschinen-Nachfolgegenerationen dann sicher Berücksichtigung finden werden.
Karsten Pöschla hatte die Makita-Vertreter, die ihre deutsche Niederlassung in Ratingen (NRW) haben, beim letztjährigen Frühlingsfest der ELG Calau kennengelernt. Er konnte mit ihnen ins Gespräch kommen und seine Vorschläge zur Produktverbesserung vortragen. Ein damals vereinbarter Besuchstermin in seiner Firma fand nun in Raddusch statt, mit dabei auch die japanischen Vertreter der Europa-Niederlassung in Brüssel. Karsten Pöschla testet aktuell eine der insgesamt nur vier bisher in Deutschland im Einsatz befindlichen Handkreissägen. Für ihn ist es wichtig, dass er beispielsweise bei Arbeiten auf einem Hausdach kein kabelgebundenes Gerät einsetzt. Die neue 40-Volt-Kreissäge ist den kabelgebundenen Geräten der anderen Anbieter deutlich überlegen, wie Karsten Pöschla nach nur wenigen Einsatztagen einschätzt. Makita hat hier ein Alleinstellungsmerkmal aufzuweisen. Der Radduscher Unternehmer hat inzwischen nur noch Geräte des japanischen Anbieters in seiner Firma im Einsatz, insgesamt sind es Geräte für 12 verschiedene Anwendungen.
Peter Becker, 12.03.26
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