Von der Bleichwiese zum Spitzenhotel

Auf der Bleiche

Die Bleiche …! Der Spreewälder und besonders der Burger versteht heute darunter ein modernes Wellnesshotel, dass zur deutschen Spitzenklasse gehört und mehrfach ausgezeichnet wurde. Doch der Anfang liegt weit zurück und hat erst einmal gar nichts mit einem Hotel zu tun.

Fotoalbum

Die Gemeinde Burg hatte sich von 1740 bis 1748 durch die Ansiedlung von 169 Familien beträchtlich vergrößert. Der Jagdrat Otto-Dietrich Krüger aus Cottbus trat 1748 mit dem Vorschlag an den preußischen König heran, in Burg eine „Leineweberfabrique“ einzurichten, um möglichst vielen eine Arbeit zu geben. Hauptabnehmer der Stoffe würde die preußische Armee sein. Vermutlich auch deshalb fand der Vorschlag beim König Zustimmung, mit Staatsmitteln wurde der Bau unterstützt. Als Arbeitskräfte wurden 18 „ausländische“ Familien, vorwiegend aus dem benachbarten, aber sächsischen Vetschau, an die Fabrik gebunden. Jede bekam sechs Morgen Wiese in Pacht. Die Fabrik bestand aus drei langen niedrigen Häusern, in denen jeweils sechs Familien lebten und arbeiteten. Sie wurde 1765 vom Berliner Christian Richter übernommen. Der Standort war am Südumfluter gelegen – etwa zwei Kilometer vom heutigen Hotel entfernt. Um das Leinen nicht weiterhin in, wenn auch nahem, Sachsen bleichen lassen zu müssen, wurde von 1767 bis 1770 eine Bleichstelle im Burger Raum errichtet. Die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltete sich schwierig. Die Burger Bauern erhoben immer wieder erfolgreich Einspruch. In Zeiten wiederkehrender Hochwässer war ein Standort wichtig, der leicht erhöht lag, um dort das Vieh vor dem Wasser zu schützen – und eben auch die Bleichwiesen. Etwas außerhalb des Dorfes fand sich dann schließlich ein Platz, der zum Bleichen geeignet war und den die Bauern nicht für sich beanspruchten. Die weiträumigen Wiesenflächen vor dem Hotel „Zur Bleiche“ legen noch heute Zeugnis vom ehemaligen Bleichplatz ab. Dort entstanden zwei Wirtschaftsgebäude, um die Stoffe zu lagern. Aus einem der Gebäude hat sich vermutlich aus einem kleinen Schankbetrieb heraus 1772 die spätere Gaststätte, der „Gasthof zur Bleiche“, entwickelt.

Ein Irrtum lebt durch die Zeiten fort

In dem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Gaststätte keineswegs vom Preußenkönig errichtet wurde und schon gar nicht 1750, wie auf einem Gedenkstein an der heutigen Bleiche steht (s. unten). Der Burger Heimatforscher und Lehrer G. Haneberg hat 1933 Einsicht in die Akten des Amtes Cottbus genommen und schreibt: „Man darf sich den Schluss erlauben, dass die Burger Bleiche nicht von Friedrich dem Großen im Jahr 1750, sondern erst vom Kaufmann Christian Richter um 1770 erbaut worden ist.“ [8] Bei Schulenburg ist dann genauer zu lesen: „Die Gründungsurkunde hängt in seinem (Christian Kaufmann – red. Anm.) Kontor über dem Zahltisch: Geheimes Staatsarchiv, Abtl. 13, Nr. 4; Vermöge Sr. Königl. Majestät in Preußen allergnädigste Verordnung nach dem Reglement hat der Kaufmann Herr Christian Richter, pro Concessione zur Anlegung einer Bleiche auf dem Ihm Behuf der Burgkschen Leinewandt Fabrique Erblich überlassenen 30 Morgen Wiesenwuchs, mit 5 Thalern als die verordnete Jura, an die königl. General-ChargenCassa allhier entrichtet. Signum Berlin, den 24 ten mart: An. 1767.” [17] Mit der Bezahlung ist das Bleichgelände 1767 in Christian Richters Eigentum übergegangen – 1767 wäre dann folgerichtig auch das Gründungsjahr der Bleiche. Um 1820 wird das Grundstück an acht Dissener Bauern verkauft. Der Anlass dafür ist im Rückgang des Bleichaufkommens zu sehen. Im Ergebnis des Wiener Kongresses kam der einst sächsische Teil der Niederlausitz zu Preußen. Die Weber konnten also ihre Stoffe wieder in Fabriknähe, im ehemaligen Sachsen, bleichen. Später übernahm der Viehhändler Grundwald die Wiesen. Nach dem Brand 1850 und die vollständige Vernichtung der Leineweberfabrik, endete beinahe auch die Webertradition in Burg. Es gab noch einzelne Weber, die im Haus einen Webstuhl hatten, aber auch sie wurden von der kostengünstig arbeitenden neuen Textilindustrie überrollt. Die Weberinnung Burg wurde 1889 aufgelöst. Die Bleiche verlor danach gänzlich ihre Funktion, lediglich die Gaststätte blieb bestehen und entwickelte sich in den Folgejahrzehnten mit dem aufstrebenden Ausflugsverkehr bestens. Die Urlauber kamen aus der ganzen Welt. Japanische Zimmer, eine Poststation und Englisch sprechendes Personal werden in der Werbung um 1900 immer wieder erwähnt. Vom Burger Spreewaldbahnhof waren es gerade mal 15 Gehminuten bis zur Bleiche-Herberge.

Vom Bleichschuppen zum Spitzenlokal

Zu den Besitzverhältnissen ist wenig bekannt. Es gibt Grund anzunehmen, dass die Wirte zur Leiper Gastwirtsfamilie Buchan gehörten. Eine Tochter heiratete einen Leinewebermeister Lehmann (wend. Lehnigk) und zog um 1840 zu ihm nach Burg. Der Name August Lehnigk taucht um 1900 auf alten Ansichtskarten und in Werbeanzeigen auf. Von August Lehnigk muss Hugo Buchan die Gaststätte übernommen haben, denn 1913 findet wegen Überschuldung eine Zwangsversteigerung statt. Aus den gerichtlichen Unterlagen geht der Grund nicht hervor. Hugo Buchan geht danach nach Leipe zurück. Wer die Gaststätte übernommen hat, ist nicht zu erkennen, aber über viele Jahre taucht in den Werbeanzeigen der Inhaber Johann Roggatz auf. Auch hier könnte es Parallelen zu Leipe geben, denn dort gab es eine Zeit lang, neben der Buchan’schen, eine zweite Gaststätte, deren Besitzer ein Roggatz war. Erschwerend auf die Nachforschungen wirkt sich auch aus, dass damals wenig in Besitzer (Eigentümer) und Inhaber (Pächter) unterschieden wurde. In den Werbeanzeigen und auf Postkarten wurden die Begriffe manchmal synonym gebraucht.

In den zwanziger und dreißiger Jahren war die Bleiche (wie die benachbarte Kolonieschänke) Paddelbootstation der Lübbenauer Spreewaldreederei. Wassersportler konnten dort aus Lübbenau kommend, ihre Boote abstellen oder umgekehrt die Boote dort für eine Fahrt nach Lübbenau mieten. Damals saßen die Paddler im Zweier noch nebeneinander. [32]

Während des 2. Weltkrieges wurde die ehemalige Meerrettichreiberei neben der Gaststätte in ein Lazarett für französische Kriegsgefangene umgewandelt. Nach deren Rückkehr in die Heimat diente es noch eine Zeit als Krankenstation für die damals häufig vorkommenden Typhusfälle. Danach etablierte sich allmählich wieder der Gaststättenbetrieb, bis der staatlich gelenkte Konsum die Geschäfte übernahm und die Urlauberversorgung absicherte. Erster Gastwirt nach dem Krieg war Jacob Müller. Er war zuvor Pächter im Kurhotel und hatte dort auch das Vorkaufsrecht, welches ihm aber verwehrt wurde. Bis 1957 führten die Müllers die Gaststätte und gingen danach in den Ruhestand. Valeska Gormann übernahm mit ihrem Ehemann das Haus. Nach wenigen Jahren, noch vor 1960, gingen beide in den Westen. Der Fleischer Fritz Rehnus nutzte dann die Gaststätte eher mehr für seine Zwecke, besonders den großen Eiskeller, als für die Gästebewirtung. Später betrieb er im Ort eine Fleischerei. Inzwischen hatte der Konsum die Bleiche übernommen und setzte in der Folge mehrere Pächter ein. Die Burger Familie Alf führte beispielsweise die Gaststätte von 1966 bis 1967.

Der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB) übernahm die Gaststätte vom Konsum, baute 1975 um und schuf auf den Grundmauern der alten Gaststätte ein für die damalige Zeit hochmodernes Heim für die Urlauber, das am 21. Juni 1977 eröffnet wurde. Über 40 Menschen fanden in dem Heim eine für damalige Verhältnisse gutbezahlte und begehrte Arbeit. Jedes Jahr beherbergte es etwa 3000 Urlauber. Die Burgerin Christa Schmidt, vom ersten bis zum letzten Arbeitstag 1990 dabei, erinnert sich: „Die Arbeit in der Bleiche hat großen Spaß gemacht, wir waren eine gute Truppe!“ Christa Schmidt berichtet auch darüber, dass sie sich ein wenig privilegiert vorkommen ist. „Das FDGB-Heim war zwar für alle Werktätigen, wie es damals hieß, gedacht, doch bei weitem nicht jeder bekam einen solchen Urlaubsplatz. Dazu reichten die Kapazitäten der FDGB-Heime im Allgemeinen nicht aus. Spitzenfunktionäre gingen ein und aus und nutzten das Haus ebenso für Tagungen und Feiern, wie auch die wenigen Einheimischen, die aber erst nach meist langer Voranmeldung. Wir boten ein Frühstücks- und ein Abendbuffet an, zum Mittag gab es zwei Wahlessen.“ Auf dem Gelände entstanden 1979 zwei Wohnhäuser, eins für den Objekt- und eins für den Wirtschaftsleiter, die 2010 wieder abgerissen werden. Auf den Grundmauern der ehemaligen Meerrettichreiberei, die noch bis in die späten 60iger Jahre in Betrieb war, entstand das Bettenhaus.

Es war üblich und gehörte damals zur staatlich gelenkten Urlauberbetreuung: Fast jeden Abend bekamen die Werktätigen, wie es damals hieß, ein kostenloses Unterhaltungsprogramm geboten. Burger Chöre traten auf, Trachtengruppen zeigten Tänze und unterhielten die Gäste. Die Leiperin Marlene Jedro war seit 1981 in das Urlauberbetreuungsprogramm eingebunden. Mit ihrer Plauderei über Land und Leute, natürlich in Tracht, vermittelte sie Kenntnisse über Tradition und Brauchtum der Spreewälder. Diese Veranstaltungen fanden manchmal im kleineren Kreis in der Sorbenstube, einem Café im Bettenhaus, statt.

Die Clausing-Zeit

Nach der politischen Wende und dem Aus für den Gewerkschaftsbund übernahmen 1990 fünf Gesellschafter als Pächtergemeinschaft das Haus. Zwei Jahre später übernimmt Heinrich Michael Clausing Garmisch-Partenkirchen das Haus und tätigt in der Folge zahlreiche Umbauten. Der Kaufpreis kommt der Gemeinde Burg zu Gute. Die Bleiche entwickelt sich als eine der ersten Einrichtungen Deutschlands zu einem Wellnesshotel, welches in enger Verbindung zur Region steht, dem Spreewald. Durch einen Brand wird 2003 die Landtherme zum großen Teil zerstört. Nach dem Wiederaufbau verfügt das Hotel über zahlreiche neue und erweiterte Wellnessangebote. Die Unternehmerfamilie wird 2005 als „Deutschlands Hoteliers des Jahres“ ausgezeichnet. Mit jährlichen Literaturstipendien unterstützen sie seit 2008 Autoren, die mit ihrer Sicht auf den Spreewald ihrerseits einen Beitrag für den Bekanntheitsgrad der Region leisten. Das Projekt wird von der Spreewälder Kulturstiftung gefördert. mehr über Christine Clausing

Ein kleines Denkmal wirft Fragen auf

Das Denkmal im Biergarten der Bleiche mit der Büste des Preußenkönigs wurde 1900 aufgestellt, anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Bleiche, wie darauf vermerkt ist. Wie wir heute wissen, ist das Datum nicht korrekt und bezieht sich bestenfalls auf die Leinweberfabrik, die zu dieser Zeit entstanden ist. Dann hätte das Denkmal allerdings im Bereich des Burger Leineweberfließes stehen müssen, am Ortsausgang Richtung Cottbus. Da es aber keine Bauzeugnisse der 1850 abgebrannten Fabrik dort mehr gab und gibt, haben sich Burger 1900 vermutlich auf den Bleichestandort festgelegt. Die Büste ist 1945 „von Jungkommunisten“, wie es damals hieß, vom Sockel gestoßen worden und dabei beschädigt worden. Der heimatkundlich interessierte Burger Fotograf Erhard Steffen hat 1960 die Büste aus Bauschutt bergen können. An Hand eines Fotos und der verblieben Stücke konnte sie am 8. September 1998 im Beisein des damaligen Brandenburger Wirtschaftsministers Dreher wieder in der Nähe des alten Standortes aufgestellt werden. Sie war vom Dresdner Steinbildhauer Sven Schubert rekonstruiert werden. Viele monieren sie heute: Sie zeigt wenig Gleichnis mit dem überlieferten Bild des Preußenkönigs. „Vielleicht war es auch eher das Bildnis seines Vaters“ mutmaßte der Retter des Denkmals, Erhard Steffen. Hier kann wohl vermutet werden, dass die Burger Gemeindeoberen es um 1900 wohl nicht besser wussten und die Büste vermutlich ein „günstiges“ Angebot eines „Künstlers“ war.

Die Bleiche im Zeit- und Faktenspiegel:

1748 Brief  Friedrich II. an Herrn von Groeben, Präsident der Märkischen Kammer von Cottbus: „Verehrte, besonders lieben Getreuen. Nach dem beiliegendem original Memorial für 18 Meister und Garnweber willens, sich auch Sachsen in Meinen landen und zwar zu Burg unter dem Amte Cottbus niederzulassen. Ich befehle Euch nun, dass Ihr dieselbe vernehmet und Ihr zu machenden Conditionen führt, Mir aber nochmals mit Eurem Gutachten darüber berichten sollt. Ich bin Euer wohlaffectionierter König Friedrich“ [17]
1748 Die „Fabrique“ wird in der südlichen Dorflage errichtet und besteht aus 3 länglichen Gebäuden für jeweils 6 Weberfamilien.
1754 Die mit Staatsmitteln errichtete „Königliche Leineweberfabrique zu Burg“ wird Christian Richter gegen eine Entschädigung von 1300 Taler überlassen (andere Quellen gehen von 1765 aus)
1767 Bau der Bleiche, um selbst bleichen zu können. Auf der Bleiche wurden 1767 zwei Holzhäuser gebaut. „A.S.B.“ (auf speziellen Befehl) des Königs erhielt Kaufmann Richter die Erlaubnis, aus dem Fehrowschen Forst das Bauholz für die beiden Häuser der Bleiche zu entnehmen:„22 Stück Starck Kienen Bau-Holz, 62 Stück, mittel Dito, 29 Stück klein ito, 16 Stück Kienen Lange-Blöcke und 10 Stück rindpfählig, Holz:“ Zusatz: „Richter muss Stammgeld bezahlen. Und die Behörden sollen kontrollieren, ob wirklich zwei ausländische Familien angesetzt werden.“ All das in einem Haufen Papieren, Briefen mit feierlichen Stempeln: Preußische Beamten sparsam, gründlich, exakt!  [17]) Die Gründungsurkunde hängt in seinem Kontor über dem Zahltisch. Geheimes Staatsarchiv, Abtl. 13, Nr. 4: „Vermöge Sr. Königl. Majestät in Preußen allergnädigste Verordnung nach dem Reglement hat der Kaufmann Herr Christian Richter, pro Concession zur Anlegung einer Bleiche auf dem Ihm Behuf der Burgkschen Leinewandt Fabrique Erblich überlassenen 30 Morgen Wiesenwuchs, mit 5 Thalern als die verordnete Jura, an die königl. General-ChargenCassa allhier entrichtet. Signum Berlin, den 24 ten mart: An. 1767.” [17]
1772 Bleichehausbau (Gaststätte)
1820 Bleichegrundstück (34 Morgen) wird an acht Dissener Bauern verkauft, später vom Viehhändler Grunwald erworben
1850 Weberfabrik abgebrannt, auf der Bleiche wird nun nur noch bewirtet
1887 In der Familienchronik von Heinrich Steffen, Burg ist erwähnt, dass ein „Herr Kuhnt, Besitzer der Bleiche“ der erste Kunde war, der von diesem in seinem neu eröffneten Fotostudio fotografiert worden war (Porträtaufnahme). [29]
1889 Weberinnung Burg aufgelöst
1893 Erstes Niedersorbisches Gesangsfest in der Bleiche (jährlich bis 1906 durchgeführt)
1898, 1908 Im Reiseführer Spreewald wirbt die Gaststätte mit englisch sprechendem Personal und einer Fahrradstation (Besitzer: August Lehnigk)
1910/11 Besitzer Hugo Buchan
1909 In einem Zeitungsartikel wird ein Lehnigk im Zusammenhang mit der Bleiche genannt
1913 Versteigerung der Bleiche-Gaststätte, Besitzer Hugo Buchan
1927 – … Bleiche ist Paddelbootstation der Lübbenauer Spreewald-Reederei (Bes. Johann Roggatz)
1930 Werbung im Reiseführer Spreewald: Burg-Spreewald. Gasthof zur Bleiche. Älteste, bestbesuchteste historische Stätte des Spreewaldes. Erbaut von Friedrich dem Großen. In prächtiger Lage. Großer schöner schattiger Garten mit Veranden, direkt am Spreearm gelegen. Touristen und Radfahrer-Station. Rendezvous für In- und Ausländer. Küche und Keller stets bestens versorgt. English spoken. Fährleute zu Diensten. Post im Hause. Täglich von 7 Uhr bis 7 Uhr geöffnet. Tel.: Amt Burg. Posthilfsstelle Bleiche. [17]
1935 Besitzer Roggatz[1]
Ansichtskarte: Besitzer Johann Roggatz
1945 Die Bleiche ist ein französisches Lazarett, Büste Preußenkönig zerstört
1946 Jacob Müller übernimmt die Gaststätte (bis 1957)
1960 Erhard Steffen hat 1960 Büste des Preußenkönigs aus Schutt geborgen und aufbewahrt.
1975 Übernahme durch FDGB, Abriss und Neubau
21.06.1977 FDGB-Heim „Zur Bleiche“ in Betrieb genommen, erster Objektleiter ist Gerd Krowiorz
1979 Inbetriebnahme Bettenhaus, zum Objekt gehören 5 Bungalows und das Heim „Zum Spreewald“
1990 FDGB-Heim wird von der Treuhand als Sondervermögen übernommen
01.04.1993 Familie Clausing kauft die Bleiche inkl. Pachtgesellschaft, Kaufpreis kam der Gemeinde zu Gute
1997 Anbau und Eröffnung Landtherme
1998 Büste Preußenkönig rekonstruiert und in der Nähe des alten Standortes wieder aufgestellt.
2003 Landtherme (Badehaus) fällt einem Feuer zum Opfer.
seit 2008 Vergabe eines jährlichen Literaturstipendiums in Kooperation mit Spreewälder Kulturstiftung

 

Inhaber und Geschäftsführer nach 1945: Jacob Müller (1946 – 1957), Fritz Rehnus, Valeska Gormann, Alf, …

[1] Ein Roggatz war auch der Besitzer der 2. Leiper Gaststätte – Namensgleichheit? Verwandtschaft?

 

Peter Becker, überarbeitet Januar 2017

s.a. Becker/Franke: Spreewald kulinarisch, Limosa 2015

Über Bomenius 114 Artikel
Jahrgang 1948, Diplomlehrer, Freier Journalist und Fotograf

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